AIDS-Gesundheitsstiftung (AHFfordert stärkere Investitionen in die Ebola-Vorsorge und -Bekämpfung, da aktueller Ausbruch Der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda unterstreicht die anhaltende Bedrohung durch diese tödliche Krankheit und die dringende Notwendigkeit, die Gesundheitssysteme in ganz Afrika zu stärken. Verursacht wird der Ausbruch durch den Bundibugyo-Virusstamm, für den es derzeit weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt.
Obwohl bei der Erkennung und Bekämpfung von Ausbrüchen Fortschritte erzielt wurden, decken wiederkehrende Ebola-Notfälle weiterhin gravierende Lücken in Forschung, Überwachung, Aufklärung der Bevölkerung und dem Zugang zu lebenswichtigen medizinischen Gütern auf. Die AHF appelliert daher an Regierungen, Geber und globale Gesundheitsinstitutionen, Investitionen zu priorisieren, die die Vorsorge stärken – sowohl jetzt als auch im Vorfeld künftiger Ausbrüche.
„Ebola stellt weiterhin eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar, und jeder Ausbruch mahnt uns, dass Vorsorgemaßnahmen nicht vernachlässigt werden dürfen“, sagte Dr. Kate Ssamula, stellvertretende Leiterin des AHF-Büros für Afrika und Direktorin für Monitoring und Evaluierung. „Wir brauchen höhere Investitionen in die Forschung, verstärkte Aufklärungsarbeit in den Gemeinden, einen besseren regionalen Zugang zu persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Laborbedarf sowie eine transparente und präzise Berichterstattung der Gesundheitsbehörden, insbesondere der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Africa CDC. Die Stärkung der Kapazitäten des Africa CDC zur Koordinierung und Reaktion auf Ausbrüche ist ebenfalls unerlässlich, um Leben zu schützen und künftige Gesundheitsnotstände zu verhindern.“
AHF fordert zudem verstärkte Unterstützung für die lokale Produktion in ganz Afrika, da der Kontinent weiterhin stark von externen Lieferanten für wichtige Gesundheitsgüter wie Schutzausrüstung, Impfstoffe, Medikamente und Diagnoseinstrumente abhängig ist. Der Ausbau regionaler Produktionskapazitäten würde die Vorbereitung auf Krankheitsausbrüche verbessern, die Anfälligkeit der Lieferketten verringern und die langfristige Gesundheitssicherheit stärken.
Angesichts der anhaltenden Ebola-Ausbrüche ruft die AHF die internationalen Führungskräfte dazu auf, gemeinsam mit afrikanischen Regierungen und Institutionen widerstandsfähigere Gesundheitssysteme aufzubauen, die in der Lage sind, Ebola und andere Infektionskrankheiten schnell und effektiv zu erkennen, einzudämmen und darauf zu reagieren. Die AHF unterstützt eine regional koordinierte Reaktion auf den aktuellen Ausbruch, für die das Africa CDC die relevanteste und zeitgemäßeste Institution zur Koordinierung von Vorbereitungs- und Reaktionsmaßnahmen darstellt.












