AIDS-Gesundheitsstiftung (AHFDie AHF begrüßte das Engagement der Mitgliedstaaten beim hochrangigen UN-Treffen zu HIV/Aids 2026 und betonte gleichzeitig, dass Millionen HIV-Positive weiterhin keinen Zugang zu lebensrettenden Behandlungen haben und sich schätzungsweise 1.2 Millionen Menschen jährlich neu mit HIV infizieren. Angesichts der erneuten Bekräftigung des Engagements der Regierungen für die Bekämpfung von AIDS als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit forderte die AHF, dass den politischen Versprechen auch die notwendigen Ressourcen zur Umsetzung dieser Versprechen beigefügt werden.
Seit fast vier Jahrzehnten engagiert sich AHF an vorderster Front im Kampf gegen die Epidemie und versorgt heute mehr als drei Millionen Menschen in 50 Ländern mit Pflege- und Behandlungsleistungen. Die Diskussionen bei den Vereinten Nationen hoben mehrere Prioritäten für die kommenden Jahre hervor, darunter der Zugang zu Behandlungen, nachhaltige Investitionen in Prävention, die Eigenverantwortung der Länder und eine starke Führung der lokalen Gemeinschaften.
Neue Präventionsinstrumente bieten zwar wichtige Chancen, doch keine einzelne Maßnahme kann die Epidemie allein beenden. Nachhaltige Fortschritte erfordern kontinuierliche Investitionen in das gesamte Spektrum bewährter HIV-Maßnahmen, darunter Tests, Kondome, Behandlung als Prävention und gemeindebasierte Dienste.
„Die Geschichte von HIV/AIDS bietet Anlass zu Realismus und Optimismus. Die AHF hat einige der dunkelsten Jahre der Epidemie miterlebt, als es keine wirksame Behandlung gab und Millionen von Menschenleben verloren gingen“, sagte AHF-Präsident Michael Weinstein. „Wir haben aber auch gesehen, was möglich ist, wenn Regierungen, Gemeinden, die Zivilgesellschaft und internationale Institutionen gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Die Fortschritte im Kampf gegen HIV in den letzten vier Jahrzehnten zählen zu den größten Errungenschaften im Bereich der öffentlichen Gesundheit unserer Zeit. Dennoch haben Millionen von Menschen weltweit immer noch keinen Zugang zu lebensrettender Behandlung. Die Bemühungen um einen besseren Zugang zu Prävention, Behandlung und Versorgung müssen fortgesetzt werden.“












