Floridas Gesundheitsministerium rudert bei den Kürzungen von HIV/AIDS-Medikamenten zurück

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FORT LAUDERDALE, FL (3. Februar 2026) – Das Gesundheitsministerium von Florida (DOH) hat heute seine Entscheidung, das staatliche AIDS-Medikamentenprogramm zu kürzen, revidiert. Dieses Programm versorgt über 30,000 HIV-positive Menschen in Florida mit lebensrettenden Medikamenten und bietet ihnen Unterstützung bei der Krankenversicherung. Die Kürzungen, die ursprünglich am 1. März in Kraft treten sollten, wurden mit einem angeblich nicht dokumentierten Haushaltsdefizit von 120 Millionen US-Dollar begründet und hätten die lebensrettende Versorgung von über 16,000 HIV-positiven Menschen in Florida beeinträchtigt.

Der Staat wird nun ein formelles Regelungsverfahren einleiten, um Änderungen am Programm vorzunehmen. Dies geschieht, nachdem die AIDS Healthcare Foundation (AHF) Klage eingereicht hatte und dem Ministerium vorwarf, gegen das Gesetz verstoßen zu haben, indem es dieses Verfahren nicht eingehalten hatte.

„Das Vorgehen des Ministeriums macht deutlich, dass die rechtlichen Verfahren nicht eingehalten wurden. Die Bürger Floridas werden nun ein Mitspracherecht bei der Zukunft dieses Programms und dessen Auswirkungen auf sie haben. Es wird außerdem die dringend benötigte Transparenz schaffen, da das Ministerium nicht dargelegt hat, warum diese schädlichen Änderungen notwendig sind und wie es nun zu einem angeblichen Defizit von 120 Millionen Dollar gekommen ist. Dieses Programm sollte vollständig finanziert werden, um die notwendige Versorgung für Tausende von Menschen in ganz Florida weiterhin zu gewährleisten“, erklärte Esteban Wood, Direktor für Interessenvertretung und Gesetzgebung der AHF mit Sitz in Fort Lauderdale, Florida.

„Wir appellieren an das Ministerium, transparent zu sein und die Dokumente offenzulegen, aus denen hervorgeht, warum die ursprüngliche Entscheidung zur Kürzung der HIV/AIDS-Versorgung getroffen wurde und wo die Rabattgelder der Pharmaunternehmen zur Finanzierung dieses Programms bleiben“, erklärte Michael Weinstein, Präsident der AHF.

Die AIDS Healthcare Foundation (AHF), die weltweit größte HIV/AIDS-Gesundheitsorganisation, versorgt über 2.8 Millionen Menschen in 50 Ländern, darunter die USA sowie Länder in Afrika, Lateinamerika/Karibik, Asien/Pazifik und Osteuropa, mit modernster Medizin und engagiert sich für ihre Rechte. Im Januar 2025 erhielt die AHF den MLK, Jr. Social Justice Award, die höchste Auszeichnung des King Centers für Organisationen, die sich im Bereich soziale Gerechtigkeit besonders engagieren. Weitere Informationen zur AHF finden Sie online unter AIDShealth.org, auf Facebook sowie auf Instagram, Twitter und TikTok.

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