Reverend Jesse Jackson

Die AIDS Healthcare Foundation trauert um den Tod von Reverend Jesse Jackson.

In Aktuelles von Denys Nazarov

Die AIDS Healthcare Foundation trauert um den langjährigen Bürgerrechtler Reverend Jesse Jackson, der heute nach langer Krankheit in seinem Haus in Chicago verstorben ist. Reverend Jackson war einer der ersten schwarzen Geistlichen, der sich öffentlich auf HIV testen ließ und so dazu beitrug, das Stigma der Krankheit in der afroamerikanischen Gemeinschaft abzubauen. Er gehörte auch zu den Ersten, die ihre Kollegen im Klerus dazu aufriefen, sich im Kampf gegen HIV in den USA und weltweit zu engagieren.

Obwohl er wohl am bekanntesten für seine enge Beziehung zu seinem Mentor, dem verstorbenen Reverend Dr. Martin Luther King Jr., ist, setzte sich Reverend Jackson auch für die Freilassung von Geiseln ein, forderte die US-amerikanische Wirtschaft im Kampf gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz zur Rechenschaft und führte zwei bahnbrechende Präsidentschaftskampagnen. Schon in jungen Jahren engagierte er sich unermüdlich für den Schutz der Bürger- und Wahlrechte.

Reverend Jackson setzte sich auch vehement für die Aufklärung über HIV und dessen Prävention ein und forderte einen grundlegenden Wandel im Verhalten und in der Einstellung gegenüber der Krankheit. „Die Welt ist durch Jesse Jackson ein besserer Ort geworden“, sagte Michael Weinstein, Präsident der AHF. „Sein Andenken sei ein Segen.“

18. und 19. Februar: Aktivisten demonstrieren vor dem Kapitol in Florida, um den Zugang zu lebensrettenden HIV-Medikamenten für Tausende zu sichern.
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