WASHINGTON (22. Januar 2026) – AIDS-Gesundheitsstiftung (AHF) begrüßt die Einführung von HR 7148 – das konsolidierte Haushaltsgesetz von 2026Das Gesetz dient zwar der Finanzierung der Bundesregierung, beinhaltet aber gezielte Reformen, die die starke Marktstellung der Apothekenleistungsmanager (PBMs) in der Lieferkette für verschreibungspflichtige Medikamente lockern sollen. Nach Inkrafttreten des Gesetzes erhalten PBMs für Medikamente im Rahmen von Medicare Teil D keine Vergütung mehr, außer den üblichen Servicegebühren. Darüber hinaus sollen mehrere neue Berichtspflichten für PBMs die Transparenz in einer Branche fördern, die von betrügerischen Geschäftspraktiken geprägt ist.
Zu lange haben sich diese Zwischenhändler bereichert, indem sie die Gesundheitskosten für alle Amerikaner in die Höhe getrieben haben. Ihr marktverzerrendes Verhalten hat Preis, Verkauf und Vertrieb von verschreibungspflichtigen Medikamenten beeinflusst – und das alles, ohne Patienten und Leistungserbringer darüber zu informieren. PBMs (Pharmacy Benefit Managers) haben ihre privilegierte Stellung weitgehend ungehindert von der Bundesregierung ausgenutzt. Der Gesetzesvorschlag ist ein entscheidender Schritt, um Missstände im gesamten Gesundheitssystem einzudämmen.
Die Reformen genießen seltene parteiübergreifende Unterstützung, und AHF hofft, dass der Gesetzentwurf bis zum 30. Januar in Kraft treten wird.


