Ich bin AHF – Byamukama Alozious​: Berichterstattung für eine gesündere Zukunft

In Eblast, Ich bin AHF, Uganda von Olivia Taney

ByamukamaAlozious​ ist Gesundheitsreporterin beim Radiosender Mama FM und arbeitet eng mit AHF Uganda Cares zusammen, um deren Initiativen hervorzuheben. Seine Geschichte ist die nächste in unserer Reihe „Ich bin AHF“, in der wir bemerkenswerte Mitarbeiter, Kunden und Partner vorstellen, die jeden Tag das Richtige tun, um Leben zu retten. 

 

Als Journalistin bei Mama FM, einem frauenorientierten Radiosender, habe ich die Wirkung des Advocacy-Journalismus und der Organisationen, die vor Ort Veränderungen vorantreiben, sehr zu schätzen gelernt.

Meine Leidenschaft für den Journalismus begann schon früh. Ich war immer neugierig und hörte gerne Radio. In der Schule wurde ich Schülerinformationsbeauftragte, weil ich mich gerne über alles auf dem Laufenden hielt – von Politik bis hin zu gesellschaftlichen Themen. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich Informationen nicht nur konsumieren, sondern teilen wollte. Das brachte mich dazu, Journalismus zu studieren.

Der Einstieg bei Mama FM war genau das Richtige für mich. Als gendersensibles Medienhaus legt es großen Wert auf die Themen Geschlechtergleichstellung, Gesundheit und geschlechtsspezifische Gewalt (GBV). Da ich aus einem Umfeld komme, in dem GBV und mangelndes Gesundheitsbewusstsein weit verbreitet waren, wollte ich dazu beitragen, diese Realität zu ändern – nicht nur für meine Familie, sondern für meine Gemeinde und Uganda insgesamt. Deshalb stehen Gesundheitsjournalismus und -vertretung im Mittelpunkt meiner Arbeit.

AHF hat meine Sichtweise in vielerlei Hinsicht verändert. Früher war es mir peinlich, Kondome überhaupt zu erwähnen oder offen über sexuelle und reproduktive Gesundheit zu sprechen. Durch die Arbeit von AHF habe ich gelernt, über HIV-Prävention, Familienplanung und die Behandlung von sexuell übertragbaren Krankheiten zu sprechen, ohne stigmatisiert zu werden.

Auch persönlich hat AHF eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt. Als ich meine Frau auf die Hochzeit vorbereitete, suchte ich die Dienste einer Klinik von AHF Uganda Cares auf. Die Betreuung und die Zuversicht, die wir dort erhielten, stärkten unser Selbstvertrauen.

Als ich aufwuchs, erfuhr ich auch, dass mein Vater HIV-positiv war. Als ich sah, wie er trotz Behandlung ein gesundes Leben führte, lernte ich, wie wichtig Tests und Pflege sind – eine Lektion, die mir durch AHF noch stärker bewusst wurde und die ich heute vielen Menschen weitergebe.

Meine erste direkte Begegnung mit AHF Uganda Cares hatte ich 2021, als ich ihre mobile Klinik in Kampala sah. Die mutige Botschaft – „Kennen Sie Ihren HIV-Status? Lassen Sie sich noch heute testen“ – sprach mich an. Obwohl ich mich an diesem Tag nicht testen ließ, ermutigte ich meine Freundin später, sich mit mir testen zu lassen. Wir erhielten die Ergebnisse in Echtzeit und wurden mitfühlend betreut. Im April 2024, als meine Verlobte und ich uns auf unsere Hochzeit vorbereiteten, ließen wir uns in der Dr. Charles Farthing Klinik erneut testen – diesmal als Zeichen des Vertrauens und der gemeinsamen Verantwortung.

Kürzlich besuchte ich im Rahmen einer Reportage das Kitante Wellness Centre, die zentrale Anlaufstelle der AHF für STI-Screening und -Behandlung. Da mein Partner bereits zuvor mit STI-bedingten Gesundheitsproblemen zu kämpfen hatte, suchten wir beide dort Hilfe – und erhielten erneut eine kostenlose, professionelle Behandlung.

Beruflich hat die AHF meine journalistische Arbeit gestärkt. Ihre Programme und ihr Engagement haben mir glaubwürdige Informationen geliefert und mir geholfen, Geschichten über HIV-Prävention, Stigmatisierung und sexuelle Gesundheit präziser, sensibler und wirkungsvoller zu erzählen. Dadurch bin ich zu einer vertrauenswürdigeren Gesundheitsjournalistin geworden und habe sogar die Auszeichnung „Journalist des Jahres“ von Heroes in Health gewonnen.

Neben meiner Tätigkeit als Reporterin habe ich auch mit AHF Uganda Cares zusammengearbeitet und über deren Veranstaltungen berichtet – von Medienkonferenzen und Gemeinschaftscafés bis hin zu nationalen Dialogen und Kampagnen wie der Aufklärung über Mpox und der Förderung des Pandemieabkommens. Diese Erfahrungen ermöglichten es mir, wichtige Gesundheitsbotschaften zu verbreiten und tiefere Einblicke in die Wirkung von AHF zu gewinnen.

Letztendlich hat AHF Uganda Cares meine Perspektive verändert – nicht nur als Journalistin, sondern auch als Mensch. Ich sehe Gesundheitsversorgung jetzt als ein Recht, nicht als ein Privileg. Durch ihre Arbeit bin ich sowohl zu einer stärkeren Journalistin als auch zu einer engagierten Fürsprecherin geworden, und ich hoffe, dass mehr Menschen dieselbe Stärkung und Unterstützung erfahren können.

 

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