Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) äußert tiefe Enttäuschung darüber, dass die Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) nach 18 Monaten Verhandlungen keine Einigung über die Ausweitung der COVID-19-bezogenen Patentflexibilitäten auf Diagnostika, Medikamente und Therapeutika erzielen konnten.
„Diese Entscheidung ist ein Rückschlag für die globale Gesundheitsgerechtigkeit, der leider Auswirkungen auf künftige Pandemien weit über COVID-19 hinaus haben wird“, sagte AHF-Präsident Michael Weinstein. „Die Entscheidung, Unternehmensinteressen und Patente auf wichtige medizinische Innovationen bei globalen Gesundheitsnotfällen zu schützen, steht im Widerspruch zu unserer gemeinsamen Verantwortung und der Notwendigkeit von Solidarität im Bereich der globalen öffentlichen Gesundheit. Es verschärft die bestehenden gesundheitlichen Ungleichheiten und erschwert den Zugang zu lebensrettenden Maßnahmen, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen.“
Trotz der enttäuschenden WTO-Entscheidung fordert die AHF die internationale Gemeinschaft, politische Entscheidungsträger und Interessengruppen auf, sich weiterhin für ein gerechteres und gerechteres globales Gesundheitssystem einzusetzen. Die Welt braucht gemeinsame Anstrengungen, um gesundheitliche Herausforderungen anzugehen und die Gesundheit und Sicherheit aller Menschen zu gewährleisten, unabhängig von ihrem geografischen Standort oder ihrem wirtschaftlichen Status.












