Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) fordert die kenianische Regierung auf, die Kondomknappheit im Land zu schließen, andernfalls vermeidbare Ausbrüche von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten sowie ungeplante Schwangerschaften, insbesondere bei jungen Menschen und gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Kenianer benötigen jährlich mindestens 400 Millionen Kondome, doch die Regierung ist bei der Verteilung dabei nur 150 Mio.
„Wir schlagen vor, dass die Regierung bei ihrer Kondompolitik einen marktweiten Ansatz verfolgt und unterstützt, und schlagen vor, dass 200 Millionen Kondome [50 %] für die kostenlose und steuerfreie Verteilung an Menschen mit geringerem Einkommen und 150 Millionen Kondome verwendet werden [40 %] werden zu geringen Kosten und Steuern sozial vermarktet. Die verbleibenden 50 Millionen Kondome [10 %] können für den Premium-Markt bereitgestellt werden, allerdings ohne staatliche Anreize“, sagte Dr. Samuel Kinyanjui, AHF Kenya Country Program Director. „Darüber hinaus sollten Kondome nicht als Medizinprodukte besteuert werden, da dies NGOs wie AHF und andere Organisationen und Befürworter der Zivilgesellschaft daran hindert, sie zu importieren. Wir verschenken Kondome kostenlos – wir sollten der Regierung kein Geld zahlen müssen, um den Kenianern zu helfen, gesund zu bleiben.“


