Im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie haben Länder auf der ganzen Welt eine Vielzahl von Maßnahmen zum Schutz ihrer Bürger ergriffen. Was jedoch für Menschen überall gleich geblieben ist, ist die Bedeutung des Zugangs zu lebensrettenden antiretroviralen HIV-Medikamenten (ARVs) und anderen Medikamenten.
Um eine restriktive Quarantäne auf den Philippinen zu bewältigen und sicherzustellen, dass über 1,000 Klienten ihre HIV-Behandlung weiterhin einhalten, hat AHF Philippines mit seinen Partnerbehandlungs- und Pflegeeinrichtungen (sowohl öffentliche als auch private) zusammengearbeitet, um ein innovatives Modell für die Leistungserbringung zu entwickeln – ARVXpress. Die Initiative sorgt für eine ununterbrochene Nachfüllung von Medikamenten gegen HIV und opportunistische Infektionen durch bequeme und sichere Lieferungen nach Hause in der gesamten Hauptstadtregion.
„Trotz der weitreichenden Quarantänemaßnahmen hat das Gesundheitsministerium eine nationale Empfehlung herausgegeben, die alle HIV-Einrichtungen verpflichtet, ihre regulären Dienstleistungen aufrechtzuerhalten“, sagte Nenet Ortega, Landesprogrammleiterin von AHF Philippinen . „ARVXpress ist für diese Vorgabe unerlässlich, da es die antiretroviralen Medikamente direkt an die Haustür der Klienten liefert. Dies reduziert das Risiko einer COVID-19-Infektion und hilft ihnen, die lokalen und nationalen Richtlinien zum Zuhausebleiben sicher einzuhalten. Gleichzeitig schützt es das Gesundheitspersonal, indem es enge Kontakte mit den Klienten minimiert.“
Kunden haben auch Zugang zu medizinischen Anbietern durch Klinikbesuche und Online- und Telefonberatungen sowie bei Bedarf durch HIV-Tests. Dank der Bemühungen von neun Partnerstandorten und über 50 Mitarbeitern konnten seit Beginn des Programms zusätzlich zu den ARV-Lieferungen fast 5,000 Kunden betreut werden.
„ARVXpress begann am 15. März und läuft immer noch gut!“ fügte Ortega hinzu. „Wir sind allen AHF-Partnern dankbar, die an verschiedenen Standorten im ganzen Land tätig sind – ohne sie wäre dies nicht möglich. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit wie diese zeigt, dass wir selbst in den Turbulenzen der Pandemie in der Lage sind, einfallsreiche Wege zu finden, um den Bedürfnissen von HIV-Patienten Vorrang vor allem anderen einzuräumen.“












