Brasilien hat in den letzten drei Jahren große politische und wirtschaftliche Instabilität erlebt, die in allen Bereichen – einschließlich der öffentlichen Gesundheit – ihren Tribut gefordert hat. Aber für gefährdete Bevölkerungsgruppen, die eine stärkere Vertretung benötigen, haben Veranstaltungen wie die 11. Brasilianische HIV/AIDS-Konferenz und die 4. Viralhepatitis-Konferenz eine große Wirkung.
Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) Brasilien traf sich zusammen mit 3,600 Vertretern aus verschiedenen Bereichen der öffentlichen Gesundheit vom 26. bis 29. September in Curitiba, um Brasiliens Reaktion auf HIV und Virushepatitis weiter zu stärken.
„Kombinierte Prävention stand im Mittelpunkt der AHF-Konferenz und ist insbesondere für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen von entscheidender Bedeutung“, sagte Beto de Jesus , Leiter der Abteilung Prävention, Testung und Interessenvertretung bei AHF Brasilien . „Diese Präventionsstrategie nutzt verschiedene Ansätze – von biomedizinischen bis hin zu verhaltensbezogenen –, um Patienten in kritischen Lebensphasen die dringend benötigte Unterstützung zu bieten.“
Ziel der unter dem Motto „Social Village“ zusammengefassten Konferenzen war es, die Vernetzung zwischen Zivilgesellschaft und Nichtregierungsorganisationen zu verbessern. Die Teilnehmer wurden ermutigt, sich am wissenschaftlichen und programmatischen Informationsaustausch zu beteiligen, um eine einheitliche Reaktion auf die Epidemien sicherzustellen.
„Selbst in Zeiten politischer Unsicherheit in Brasilien zeigen diese Konferenzen die Stärke der dynamischen und sachkundigen Zivilgesellschaft und des Gesundheitsministeriums des Landes“, sagte Miriam Ruiz, Direktorin für Interessenvertretung und Testung bei AHF Lateinamerika . „Es ist besonders erfreulich zu sehen, wie AHF Brasilien bei all unseren wunderbaren Partnerorganisationen an Einfluss gewinnt, um diese Maßnahmen gegen HIV aufrechtzuerhalten und auszuweiten.“
AHF ist seit 2013 in Brasilien tätig und betreut 29,591 Patienten.












