AHF lobt die kalifornische Gesetzgebung für die Verabschiedung des HIV-Testgesetzes und des STD-Outreach-Gesetzes; Fordert Gouverneur Brown auf, beides zu unterzeichnen

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STD Outreach Bill (SB 1090) und Hospital HIV Testing Bill (AB 2439) werden das Leben der Kalifornier verbessern

LOS ANGELES (30. August 2016) – Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) begrüßte heute die Verabschiedung zweier wichtiger Gesetzesentwürfe zur öffentlichen Gesundheit durch das kalifornische Parlament. Diese sollen das Leben und die Gesundheit der kalifornischen Bevölkerung verbessern. Die Gesetzesentwürfe liegen nun Gouverneur Edmund G. Brown zur Prüfung und Unterzeichnung vor. Die AHF appelliert eindringlich an den Gouverneur, beide Gesetze zu unterzeichnen.

  • AB 2439 (Adrin Nazarian, D, 46th District, Van Nuys), der gestern Abend die Zustimmung der Versammlung mit einer starken überparteilichen Abstimmung (59 zu 21) verabschiedet hat, erstellt ein Pilotprogramm für routinemäßige HIV-Tests in den Notaufnahmen von bis zu vier Krankenhäusern in ganz Kalifornien (eine Richtlinie, die die CDC zuerst empfohlen bereits 2006) und
  • SB 1090 (Senatorin Holly Mitchell, D, 30th District, Los Angeles), das am Freitag einstimmig aus der Legislative verabschiedet wurde, verlangt von der STD-Kontrollabteilung des Gesundheitsministeriums des Bundesstaates, Mittel für STD-Aufklärung und -Screening im gesamten Bundesstaat auf der Grundlage der Bevölkerung und der Inzidenz von sexuell übertragbaren Krankheiten bereitzustellen und gleichzeitig die Notwendigkeit abzuwägen Verteilen Sie die Mittel auf möglichst viele Kreise, um jedem geförderten Kreis sinnvolle Dienstleistungen zu bieten. Während dieser Gesetzentwurf dies tut NICHT sich jedes Geld per se aneignen; Es wird darüber informieren, wie der Staat die bestehende öffentliche Gesundheitsfinanzierung steuert. Anfang dieses Jahres genehmigte Kalifornien eine Aufstockung der Haushaltsmittel für die Prävention, Aufklärung und Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten auf über 5 Millionen US-Dollar – ein Antrag der AHF auf eine Aufstockung des Budgets.

„Wir begrüßen die Verabschiedung dieser beiden pragmatischen Gesetze im Bereich der öffentlichen Gesundheit durch das kalifornische Parlament und danken Senatorin Holly Mitchell und Abgeordnetem Adrin Nazarian für die Ausarbeitung und Einbringung dieser Gesetzesentwürfe. Wir appellieren zudem an Gouverneur Brown, diese beiden Gesetze schnellstmöglich zu unterzeichnen“, sagte Whitney Engeran-Cordova, leitende Direktorin der Abteilung für öffentliche Gesundheit der AIDS Healthcare Foundation (AHF). Was das Gesetz zur Aufklärung über sexuell übertragbare Krankheiten (STDs) betrifft, hat der Staat die Mittel dafür Anfang des Jahres klugerweise auf fünf Millionen Dollar erhöht. SB 1090 wird dazu beitragen, Ressourcen und Dienstleistungen gezielt in sogenannte „Hotspots“ von STD-Infektionen zu lenken, um diese potenziell schwerwiegenden und kostspieligen Infektionen besser zu behandeln und einzudämmen. Bezüglich AB 2439: Bereits 2006 empfahl die CDC, dass allen Personen zwischen 13 und 65 Jahren mindestens einmal im Jahr ein routinemäßiger HIV-Test in medizinischen Einrichtungen wie Kliniken, Krankenhäusern und Arztpraxen angeboten werden sollte. Leider gibt es in Kalifornien immer noch jährlich etwa 5,000 Neuinfektionen mit HIV, und Aufklärungskampagnen haben nicht ausgereicht, um diese Neuinfektionen zu erfassen. Dieses Pilotprogramm, das allen Besuchern von Notaufnahmen routinemäßige HIV-Tests anbietet, könnte wesentlich zur Lösung dieses Problems beitragen.

Hintergrundinformationen zum Gesetzentwurf zur Notwendigkeit von HIV-Tests (AB 2439)

Derzeit ist das Virus bei 70 % der 1.2 Millionen Menschen, die in den Vereinigten Staaten mit HIV leben, nicht unterdrückt, was bedeutet, dass sie bei einigen noch nie auf HIV getestet wurden; Während andere zwar ihren HIV-Status kennen, aber aus irgendeinem Grund nicht in Pflege sind und keine lebensrettende antiretrovirale HIV-Behandlung erhalten. In Kalifornien gibt es jedes Jahr etwa 5,000 neue HIV-Infektionen. Wenn HIV-Tests sowohl routinemäßig als auch im Rahmen eines Krankenhausaufenthalts leicht zugänglich gemacht werden, könnten weitere HIV-positive Personen identifiziert und in die Behandlung einbezogen werden, was uns dabei helfen würde, die Kette neuer Infektionen zu durchbrechen.

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