AHF-Vertreter sprechen bei Anhörung der Zivilgesellschaft zum Thema AIDS

In Nachricht von AHF

Am 6. April sprachen Mitglieder des AHF-Advocacy-Teams bei der Anhörung der Zivilgesellschaft zum Thema AIDS, einem Tag mit interaktiven Podiumsdiskussionen bei den Vereinten Nationen in New York. Vertreter der AHF betonten die Notwendigkeit, die globale AIDS-Finanzierung aufzustocken und nicht länger die Länderklassifizierungen der Weltbank zur Bestimmung der Anspruchsberechtigung für ausländische Hilfe zu verwenden (Heben Sie das Mikrofon an) und berücksichtigen Sie die schädlichen Auswirkungen von Handelsabkommen auf den Zugang zu erschwinglichen Medikamenten.

Die AHF-Delegation war dabei Denys Nazarov, stellvertretender Direktor für globale Politik aus Los Angeles, John Hasell, Regionaldirektor aus Washington, DC, und Dr. Miguel Pedrola, stellvertretender Büroleiter für Lateinamerika aus Argentinien.

Die Anhörung wurde von UNAIDS zur Vorbereitung des im Juni stattfindenden High Level Meeting on AIDS (HLM) organisiert. Den anwesenden Mitgliedern der Zivilgesellschaft wurde die Möglichkeit gegeben, Beiträge zur neuen politischen Erklärung zur Beendigung von AIDS zu leisten, deren endgültiger Entwurf von den UN-Mitgliedstaaten im HLM ratifiziert wird.

Sehen Sie sich das Video unten an:

AHF schließt sich einer großen Koalition von Befürwortern an, die die Weltbank dazu drängen, veraltete Länderklassifizierungen zu ändern und die internationale Hilfe zu stärken. Co-Vorsitzender der Bill & Melinda Gates Foundation Bill Gates Kürzlich veröffentlicht Artikel im Wall Street Journal, in dem er die Weltbank dazu aufforderte Erhöhen Sie das Mikrofon:

„Im Laufe der Zeit ist jedoch eine neue Landkarte der Armut entstanden. Heute leben mehr als 70 % der ärmsten Menschen der Welt – diejenigen, die von weniger als 1.90 US-Dollar pro Tag leben müssen – in Ländern, die als Länder mit mittlerem Einkommen gelten Weltbank. Sobald Länder die Schwelle vom Status mit niedrigem Einkommen zum Status mit mittlerem Einkommen überschreiten, enden oft die Zuschüsse und unter dem Marktpreis liegenden Kredite, die ihnen beim Aufstieg geholfen haben. Laut einer von unserer Stiftung geförderten Studie könnten Länder mit großen Armutsgebieten wie Nigeria, Indien, Pakistan, Ghana und Vietnam in den nächsten Jahren bis zu 40 % ihrer Entwicklungshilfe verlieren.“

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Das Wall Street Journal: Eine neue Karte der Armut, ein neuer Ansatz für internationale Hilfe
Louisiana-Rekord: Beide Seiten der Klage der Baton Rouge AIDS Healthcare Foundation sagen, der Protest habe keinen Einfluss auf die Einigung