Durch die rechtliche Einigung bleibt die Finanzierung anderer HIV/AIDS-Organisationen unverändert und es wird festgelegt, dass AHF – das in seinen beiden Kliniken im Raum Baton Rouge über 1,500 HIV/AIDS-Patienten betreut – Mittel für die ambulante Versorgung erhalten kann und soll.
Laut CDC belegt Baton Rouge landesweit den ersten Platz bei der geschätzten HIV- und AIDS-Fallrate pro 100,000 Einwohner.
BATON ROUGE (19. April 2016) Die AIDS Healthcare Foundation (AHF) hat mit der Stadt Baton Rouge, Louisiana, eine Einigung zur Beilegung eines Rechtsstreits erzielt. Die AHF hatte Baton Rouge vorgeworfen, bei der Vergabe von Aufträgen für bestimmte AIDS-Dienstleistungen rechtswidrig und willkürlich diskriminiert zu haben. Nachdem die AHF am 23. März Klage eingereicht hatte , stellte die Stadt Baton Rouge die Auszahlung sämtlicher Bundesmittel aus dem Ryan White CARE Act an Organisationen im Raum Baton Rouge ein. Diese Maßnahme löste in der HIV/AIDS-Community Empörung aus. Die Parteien haben sich nun auf eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung geeinigt.
Die heute erzielte Vergleichsvereinbarung legt fest, dass AHF – das in seinen beiden Gesundheitszentren in Baton Rouge über 1,500 HIV/AIDS-Patienten betreut – ein qualifizierter medizinischer Anbieter ist, der Ryan White-Mittel für seine ambulante Versorgung erhalten kann und sollte. Auch die Förderbeträge, die andere HIV/AIDS-Organisationen erhalten haben, bleiben unverändert.
„Ich freue mich, bekanntgeben zu können, dass wir eine Einigung mit Baton Rouge erzielt haben. Als Organisation, die die meisten HIV/AIDS-Patienten in der Stadt betreut, war es unser Ziel, als primärer Gesundheitsdienstleister anerkannt zu werden, und das haben wir erreicht. Es war nie unsere Absicht, anderen HIV/AIDS-Organisationen die Finanzierung vorzuenthalten“, sagte Michael Weinstein , Präsident der AIDS Healthcare Foundation. „Diese Einigung ist für beide Seiten vorteilhaft und entspricht im Wesentlichen dem, was wir ursprünglich angestrebt hatten, als wir uns erstmals an die Verantwortlichen in Baton Rouge wandten. Für eine relativ kleine Stadt besteht in Baton Rouge weiterhin ein enormer ungedeckter Bedarf an HIV/AIDS-Versorgung und -Dienstleistungen. Wir freuen uns nun darauf, uns wieder unserer Kernkompetenz zu widmen: der medizinischen Versorgung und Betreuung von Menschen mit HIV oder AIDS, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten.“
Laut dem HIV-Überwachungsbericht der CDC aus dem Jahr 2014 belegte Baton Rouge landesweit den ersten Platz hinsichtlich der geschätzten HIV- und AIDS-Fallzahlen pro 100,000 Einwohner.











