Engagement der USA im Kampf gegen die globale AIDS-Epidemie
In den letzten zwei Wochen AIDS-Gesundheitsstiftung Die Aids Foundation (AHF) hat eine Kampagne gestartet, die sich gegen US-Präsident Barack Obama richtet, weil er die HIV/Aids-Krise in den USA und weltweit nur unzureichend bekämpft hat. Präsident Obama wird voraussichtlich als erster Präsident in die Geschichte eingehen, der die US-amerikanischen Mittel für die HIV/Aids-Bekämpfung gekürzt hat. Die „Es ist eine Schande“-Anzeigen – die an zehn Bushaltestellen in der Nähe des Weißen Hauses zu sehen sind – greifen die Rhetorik und Bildsprache der bekannten „Hope“-Anzeigen aus seinem Präsidentschaftswahlkampf 2008 auf und prangern die unerfüllten Versprechen an. Die Anzeigen verweisen für weitere Informationen auf www.changeaidsobama.org.
Darüber hinaus ist unter der Amtszeit der Obama-Regierung der Anteil der PEPFAR-Mittel, die für antiretrovirale (ARV) Behandlungen ausgegeben werden, von 40 % auf weniger als 25 % gesunken. Eine unmittelbare Auswirkung in Südafrika: Die angesehene AIDS-Klinik (Sini'kithemba-Klinik) im McCord Hospital in Durban wurde aufgrund gekürzter globaler Mittel, einschließlich der PEPFAR-Kürzungen, geschlossen.
In den USA sind während der Amtszeit von Präsident Obama die Wartelisten für staatliche AIDS-Drogenhilfeprogramme (ADAPs) von 43 Personen bei seinem Amtsantritt im Januar 2009 auf bis zu 10,000 Personen im letzten Jahr angestiegen.
Bitten Sie gemeinsam mit AHF Präsident Obama, diese Schande in Hoffnung zu verwandeln. Sagen Sie ihm, er soll PEPFAR vollständig finanzieren und AIDS in seiner innenpolitischen Agenda Priorität einräumen.
Bitten Sie ihn, die Rettung von Leben zu seinem Vermächtnis zu machen.

